AltaVista-Hacker arbeitet bei Microsoft
Ein von der Polizei unter dem Vorwurf des Einbruchs in Computersysteme festgenommener Mann ist Angestellter des Softwarekonzerns Microsoft. Das bestätigte am Freitag eine Sprecherin des Unternehmens.
Die Bundespolizei FBI wirft dem 29-Jährigen vor, vor zwei Jahren in die Rechner der Suchmaschinenfirma AltaVista eingedrungen zu sein, um den Programmcode zu stehlen, und das Computersystem beschädigt zu haben. Bei Microsoft arbeitet der Mann Medienberichten zufolge an der Suchmaschinentechnik von MSN.
Microsoft eifert Google nach
Als Antwort auf Googles Pläne, ein eigenes Suchtool für die
lokale Desktop-Suche zu veröffentlichen, hat nun auch Microsoft eine
derartige Software angekündigt.
Microsoft kontert Googles SuchpläneFrüherer AltaVista-Angestellter
AltaVista wurde 2003 von Overture Services übernommen, das wiederum inzwischen zu Yahoo gehört. MSN nutzt sowohl die Suchtechnik von Overture und Yahoo. Microsoft entwickelt aber inzwischen mit Nachdruck eine eigene Suchmaschinentechnik.
Gerichtsunterlagen zufolge arbeitete der verdächtigte Microsoft-Mitarbeiter von Juni 1999 bis Februar 2002 bei AltaVista.
Ab Ende März 2002 soll er illegal in die Rechner eingedrungen sein und dort Schäden verursacht haben. Ein Gerichtstermin wurde für den 20. Juli angesetzt.Die Höchststrafe beträgt fünf Jahre.
