IPod verschafft Apple sattes Gewinnplus
Der US-Computerkonzern Apple hat in seinem ersten Geschäftsquartal dank eines anhaltend hohen Absatzes seines Festplatten-Players iPod und starker Nachfrage nach seinen Notebooks den Gewinn mehr als vervierfacht.
In den drei Monaten zum 25. Dezember sei ein Netto-Gewinn von 295 Mio. Dollar [225 Mio. Euro] oder 70 Cent je Aktie erzielt worden. Der Umsatz stieg auf 3,49 Mrd. Dollar [2,66 Mrd. Euro], ein Plus von knapp 75 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. 1,2 Mrd. Dollar entfielen davon allein auf den iPod.
Es gab den höchsten jemals erzielten Umsatz und Nettogewinn in einem Quartal in der Geschichte von Apple, wie der Konzern weiter mitteilte.
Der Hersteller übertraf zudem die Erwartungen der Wall Street bei weitem.
Auch die neuen Apple-Produkte, der Mac mini und der iPod shuffle, sollen in Zukunft zu Umsatz- und Gewinnsteigerung beitragen.
Apple schrumpft Mac-Rechner und iPodUmsatzbringer iPod
Analysten waren von einem Umsatz von 3,18 Mrd. Dollar und einem Gewinn von 49 US-Cent je Aktie ausgegangen.
Im Vorjahreszeitraum hatte Apple einen Gewinn von 63 Mio. Dollar oder 17 Cent pro Anteilschein ausgewiesen.
Im letzten Quartal lieferte der Hersteller 4,58 Mio. iPods aus, ein Anstieg von 525 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zudem wurden 337.000 iBooks ausgeliefert, insgesamt 1.046.000 Apple-Rechner.
Die Apple-Aktien stiegen nachbörslich um über 13 Prozent auf 74 Dollar. Für das zweite Quartal rechnet das Unternehmen mit Umsätzen von 2,9 Mrd. Dollar und einem Gewinn von 40 Cent pro Aktie. Analysten waren von 2,76 Mrd. Dollar Umsatz und 33 Cent Gewinn pro Aktie ausgegangen.
