Neue Anti-Virus-Software für Handys
Nachdem Viren am Handy eine immer realistischere Bedrohung darstellen, bietet nun auch Anti-Viren-Hersteller Symantec eine Sicherheitssoftware für Nokia-Smartphones mit dem Betriebssystem Symbian an.
Die Software ist auf den Speicherkarten des Nokia 9300 und des Nokia Communicators 9500 als 30-Tage-Testversion vorinstalliert und umfasst Virenschutz- und Firewalltechnologie, welche Daten und Unternehmensnetzwerke vor unbefugten Zugriffen über die mobilen Geräte schützt.
Über LiveUpdate werden drahtlos automatisch Programmaktualisierungen und Virendefinitionen aufgespielt. Ab Ende Jänner steht die Software auch für Endverbraucher um rund 45 Euro zur Verfügung.
Der erste Handyvirus namens "Cabir", der einen Fehler in Bluetooth ausgenutzt hat, ist im Juni aufgetaucht. Ursprünglich wurde era sl "Proof of Concept" entwickelt, zu Jahresende tauchte jedoch der Quellcode im Netz auf.
Quellcode von Handy-Virus "Cabir" im NetzNeue Aufgabe für Sicherheits-Spezialisten
Die australische Firma TSG war im Sommer die erste, die auf "Cabir" reagiert und eine Anti-Virus-Software fürs Handy programmiert hat. Diese wird auf der Website der Firma für 15 Dollar zum Download angeboten.
Auch der Anti-Virus-Hersteller F-Secure warnte kürzlich davor, dass schädliche Programme schon bald nicht nur PCs, sondern auch moderne Mobiltelefone befallen werden. Deshalb hat das Unternehmen die "mobile Sicherheit" zu einem Kernbereich erklärt.
F-Secure stattet seit Oktober ein Nokia-Smartphone ab Werk mit seiner Anti-Viren-Software aus. Weitere Vertragsabschlüsse sowohl mit Mobiltelefon-Herstellern als auch Netzbetreiben sind angepeilt.
Erstes Nokia-Smartphone mit Virenscanner
