Mehr "Schwung" für Japans Handynutzer
Vodafone bringt in Japan Bewegung auf den Handymarkt - und das im wahrsten Sinne des Wortes:
Das von Sharp produzierte Modell "V603SH" verfügt über einen Bewegungs-Sensor, der bestimmte Bewegungen erkennt und darauf reagiert. Bei der Bedienung erfüllen verschiedene Bewegungskombinationen spezielle Funktionen wie etwa das Scrollen im Menü oder das Wechseln zu anderen Funktionen. Das Kippen des Telefons in eine Richtung simuliert die Bewegung eines Cursors.
Der Sensor erkennt nicht nur die Richtung, in die das Telefon bewegt wird, sondern auch die Geschwindigkeit und die Kraft mitd er das Handy durch die Luft schwingt.
Auch der südkoreanische Elektronik-Konzern Samsung hat vor kurzem ein Mobiltelefon mit Bewegungserkennung vorgestellt.
Samsung-Handy erfasst BewegungenSpeziell für Gamer
Besonders zielen die Bewegungs-Features auf Gamer ab. In der mobilen Version von Segas "The House of the Dead" kann der Spieler das Handy etwa wie eine Waffe in verschiedene Richtungen richten und so die am Bildschirm erscheinenden Monster beseitigen.In einem Golfspiel mutiert das Handy zum Schläger.
Das Mobiltelefon kann aber auch in ein Musikinstrument umfunktioniert werden: Im Menü stehen verschiedene Instrumente und Sounds zur Auswahl, die dann per Schütteln im Takt abgespielt werden.
Vodafone gab vorerst keinen Preis für das Handy, das vorerst nur in Japan auf den Markt kommt, bekannt. Das Unternehmen verriet jedoch, bereits weitere Spiele, die per Handybewegung gesteuert werden können, in Auftrag gegeben zu haben.
