JoWooD baut Aktienoptionsprogramm um

beteiligungen
06.03.2008

Ausweitung auf Mitarbeiter aller Konzerngesellschaften

Der börsennotierte Computerspiele-Hersteller JoWooD Productions Software AG will sein im Februar angekündigtes Mitarbeiterbeteiligungsprogramm auf einer außerordentlichen Hauptversammlung im April streichen und durch ein neues ersetzen.

Das derzeit bestehende genehmigte bedingte Kapital zur Einräumung von Aktienoptionen an Arbeitnehmer, leitende Angestellte und Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft soll dann konzernweit gelten, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Am 13. Februar hatte JoWooD angekündigt, eine bedingte Kapitalerhöhung durchzuführen, um Mitarbeitern, Führungskräften und dem Vorstand Aktienoptionen in der Höhe von bis zu 220.000 Euro einräumen zu können.

Bindung von Mitarbeitern erhöhen

Dieses soll nun widerrufen und durch ein neues genehmigtes bedingtes Kapital ersetzt werden, das auch Mitarbeitern der Konzerngesellschaften offensteht. Dadurch soll eine konzernweite Bindung von Mitarbeitern ermöglicht werden.

Die Aktien der JoWooD Productions Software AG sollen im Verhältnis 10:1 zusammengelegt werden ("reverse stock split").

Ungeachtet des neuen Mitarbeiterbeteiligungsprogramms beabsichtigen das Management und der Aufsichtsrat der Gesellschaft den Angaben zufolge, Aktien über die Börse im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen zu kaufen. Die genauen Stückzahlen beziehungsweise Kaufpreise würden nach Abschluss der Transaktion auf der Website des Unternehmens bekanntgegeben sowie auf der Website der österreichischen Finanzmarktaufsicht veröffentlicht.

Zudem gab die JoWooD Productions Software AG bekannt, dass die Gesellschaft den Rückkauf eigener Aktien über die Börse innerhalb des gesetzlich zulässigen Rahmens plant. Die für den Rückerwerb eigener Aktien notwendige Ermächtigung sowie die erforderlichen Kapitalmaßnahmen werden im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung den Aktionären zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

(APA)