SMS-Nutzwert geht vor Romantik
Kurzmitteilungen sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken - dabei geht es bei den SMS eher um Banales und Nützliches als um Liebe und Romantik.
Das ergab eine am Dienstag veröffentlichte Umfrage der Zeitschrift "Lisa" zusammen mit dem Emnid-Institut. Fast zwei Drittel der Befragten [62 Prozent] nutzen die SMS für Verabredungen, knapp die Hälfte informiert per Kurzmitteilung über Ankunftszeit oder Verspätung [49 Prozent]. Immerhin 40 Prozent fragen per SMS, wer wann was einkauft. Nur gut ein Drittel [34 Prozent] schickt bevorzugt Liebesbotschaften.
Zwei von fünf Befragten schreiben SMS am liebsten an den Partner [39 Prozent] - bei den 20- bis 29-Jährigen ist es sogar die Hälfte. In der Altersgruppe der 40- bis 49-Jährigen hat der SMS-Austausch mit den Kindern bereits den gleichen Stellenwert wie der mit dem Lebensgefährten.
20 Prozent nervt die Handy-Beschäftigung
Ein Fünftel ist allerdings davon genervt, dass viele Leute
ständig und überall mit ihren Mobiltelefonen beschäftigt sind. Bei
der Studie wurden 507 repräsentativ ausgewählten Frauen und Männer
im Alter zwischen 20 und 49 Jahren befragt.
Zehn Jahre SMS in Österreich
