31.03.2005

BILANZ 2004

Gericom reduziert Verlust

Der Linzer Notebook-Hersteller Gericom konnte sein Ergebnis 2004 deutlich verbessern. Das Restrukturierungsprogramm sei vorangetrieben und damit der operative Turn-around erreicht worden, teilte Gericom am Donnerstag mit.

Das Betriebsergebnis [EBIT] verbesserte sich auf 1,6 Mio. Euro nach einem Minus von 20,7 Mio. Euro. Das Bruttoergebnis belief sich nach den endgültigen Zahlen auf 17,3 Mio. Euro nach minus 4,5 Mio. Euro im Vorjahr.

Der Konzernjahresfehlbetrag konnte von minus 17,2 auf minus 3,7 Mio. Euro reduziert werden. Der Umsatz verringerte sich von 445,2 auf 375,3 Mio. Euro.

Der Konzern verfügte per 31. Dezember 2004 über Eigenmittel in Höhe von 53,6 Mio. Euro, die Eigenkapitalquote konnte somit von 28,8 Prozent Ende 2003 auf 39,1 Prozent Ende 2004 gesteigert werden.

Home-Entertainment als zweites Standbein

Der 2004 vollzogene Turn-around zeige sich insbesondere im operativen Cash-Flow: Dieser erreichte ein Plus von 3,5 Mio. Euro, während im Vorjahr noch 25,7 Mio. Euro abgeflossen waren.

Erfolgreich sei Gericom vor allem beim Aufbau des Geschäftsfelds Home- Entertainment zum zweiten Standbein des Konzerns gewesen, heißt es in einer Mitteilung.

Mit Produkten wie LCD- und Plasma-TVs, Monitoren und digitalem Zubehör seien 2004 bereits 42 Prozent des Umsatzes erzielt worden. Hauptmarkt für Gericom-Produkte blieben dabei Deutschland und Österreich, wo zwei Drittel aller Erlöse erwirtschaftet wurden [2003: 68 Prozent].

Der Auftragsbestand belief sich Ende Dezember 2004 auf 67,5 Mio. Euro und lag damit um 23 Prozent über dem Vorjahreswert.