Notebooks werden günstiger
Die Gründe dafür liegen zum einen in günstiger gewordenen Komponenten, insbesondere den Prozessoren. Zum anderen soll die zunehmende Segmentierung des Angebots eine Kostenersparnis bringen.
"Neben den hochleistungsfähigen Multimedia-Notebooks um 1.300 bis 1.400 Euro gewinnen auch günstige Arbeits-Notebooks in der Preisklasse zwischen 700 und 1.000 Euro immer mehr an Bedeutung.
Gerade diese alltagstauglichen Geräte werden in wenigen Monaten in der gleichen Qualität um 600 bis 700 Euro zu haben sein", prophezeit Geizhals-Vorstand Marinos Yannikos.
Ende 2004 waren weltweit 820 Mio. PCs im Einsatz, rund ein Viertel davon entfielen auf Notebooks. Immer mehr Nutzer kommen auf den Geschmack der tragbaren Modelle und tauschen ihre Festcomputer gegen die mobilen Flachmänner.
Notebook-Offensive auf der CeBITPreiskampf bei den Chipherstellern
Die Preissenkungen spielen sich vor dem Hintergrund eines Wettstreits um Marktanteile ab, der derzeit zwischen den Herstellern Intel und AMD im Gange ist.
So hat AMD seine Notebook-Prozessoren der Marke Turion mit 64-Bit-Technologie entwickelt, um den beliebten Intel-Centrino mit niedrigem Stromverbrauch und langen Akkulaufzeiten zu bekämpfen. Als Antwort darauf senkt Intel die Preise seiner Prozessoren drastisch.
Bei Intels Notebook-Prozessoren muss man aber zwischen Celeron-M und Pentium-M unterscheiden. Erstere sind nämlich im Vergleich weniger leistungsfähig und unterstützen die Stromsparfunktion SpeedStep, die eine längere Akkulaufzeit ermöglicht, nicht.
Wer also nicht nur beim Kauf von Notebooks, sondern auch beim Betrieb sparen will, sollte auf solche Details laut Geizhals.at genau achten.
