Bandai und Namco fusionieren
Auf dem japanischen Spielwaren- und Computerspielemarkt steht eine Großfusion an:
Der Spielzeughersteller Bandai und der Computerspiel-Entwickler Namco werden Ende September verschmelzen, wie beide Unternehmen in einer gemeinsamen Erklärung am Montag in Tokio mitteilten.
Umgesetzt wird der Zusammenschluss in Form eines Aktientauschs: Bandai-Aktionäre erhalten für jede ihrer alten Aktien 1,5 Anteilsscheine an dem neuen Gemeinschaftsunternehmen Namco Bandai Holdings, für Namco-Anteilseigner beträgt die Rate eins zu eins.
Ihr Zusammengehen begründeten die Firmen mit dem intensiven Wettbewerb und dem Geburtenrückgang in Japan, der sie zur verstärkten Suche nach neuen Kunden zwinge.
Auch Namco fusioniert nicht mit SegaHinter Sega Sammy gereiht
Bandai hält die Rechte an vielen beliebten Trickfilm-Charakteren und stellt auch den Tamagotchi her. Aus dem Software-Haus Namco stammt unter anderem PacMan.
Mit der geplanten Fusion wird der zweitgrößte japanische Konzern im Spiele-Bereich mit einem addierten Umsatz von 448,5 Mrd. Yen [3,3 Mrd. Euro] entstehen.
Marktführer ist das Unternehmen Sega Sammy Holdings, das aus der Fusion des Spielkonsolenherstellers Sega und des Spielautomatenbetreiber Sammy hervorgegangen war.
