Erste Bank senkt Kursziel für Gericom
Die Analysten der Erste Bank haben vor dem Hintergrund der "enttäuschenden" Zahlen für das erste Quartal 2005 das Kursziel für Aktien des Linzer Notebook-Herstellers Gericom von 2,80 auf 2,00 Euro gesenkt.
Die Verkaufsempfehlung wurde bestätigt. Als Grund nennen die Wertpapierexperten einerseits die deutlich nach unten revidierten Gewinnschätzungen, die weiterhin "nicht erhellenden" Marktaussichten und die Unsicherheit bezüglich des weiteren Werdegangs des Unternehmens.
Basierend auf einem vom Institut erwarteten deutlichen Umsatzrückgang sehen die Wertpapieranalysten für 2005 einen Verlust von 0,13 Euro je Aktie. Bisher war das Institut von einem Gewinn in Höhe von 0,02 Euro je Anteilsschein ausgegangen. Im Geschäftsjahr 2006 rechnen die Analysten mit einem Verlust je Aktie von 0,02 Euro, statt dem bisher genannten Gewinn von 0,06 Euro. Die erstmalige Schätzung für 2007 liegt bei einem Gewinn von 0,01 Euro je Anteilschein.
Aktien notieren bei 3,3 Euro
Gericom-Aktien notierten gegen 16:20 Uhr an der Frankfurter Börse
mit einem Abschlag von 5,17 Prozent auf 3,30 Euro.
Gericom steckt weiter im Minus
