NASA sucht nach Leben auf dem Mars
Nach mehreren Anläufen will die US-Weltraumbehörde NASA nun Spuren von Leben auf dem Mars finden.
Im August 2007 werde die Raumsonde "Phoenix" zum Roten Planeten aufbrechen, teilte die NASA mit. "Phoenix" solle am eisigen Nordpol des Nachbarplaneten nach Wassereis und Spuren von früherem oder noch existierendem Leben suchen. Das Projekt koste 386 Millionen Dollar [314 Mio. Euro].
Nach der Landung am Pol soll nach Angaben der NASA der Roboterarm der Raumsonde den Boden aufbohren und Gesteinsanalysen entnehmen. Diese würden an Bord der Raumsonde sofort ausgewertet.
Die NASA hat diese arktische Region ausgewählt, nachdem die Raumkapsel "Odyssey" vor drei Jahren bei der Umrundung des Nachbarplaneten Wassereis unter der Oberfläche beider Pole nachgewiesen hatte.
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Anders als die beiden Marsrover "Spirit" und "Opportunity" ist "Phoenix" eine stationäre Sonde.
Die unter finanziellen Zwängen stehende US-Weltraumbehörde billigte das Projekt vor allem wegen der Kosten sparenden Effekte. Viele wissenschaftliche Geräte wurden schon für die 1999 abgestürzte Marssonde "Mars Polar Lander" entwickelt.
