Wie Österreich überwacht wird

diskussion
07.11.2008

Lange Nacht der Forschung

17 Millionen Euro lässt sich der österreichische Staat allein die Telefonüberwachung seiner Bürger jährlich kosten. Was bedeutet es für Demokratie und Gesellschaft, wenn für den Bürger nicht mehr die Unschuldsvermutung gilt, sondern jeder Mensch als potenzieller Verbrecher betrachtet wird?

Franz Zeller [Ö1-"Digital.Leben"] spricht mit Erich Moechel [futurezone.ORF.at, Privacy International] und Alexander Schatten [Software-Experte; TU Wien] über die sichtbare und unsichtbare Überwachung, über geplante und bereits etablierte Überwachungsmaßnahmen.

Hintertür für Überwacher

Googles Datensammelwut soll ebenso zur Sprache kommen wie Telekomgroßanlagen, die von den Erzeugern mit Spionageschnittstellen ausgerüstet werden müssen, damit die Behörden leichter zu ihren Informationen kommen.

Wann und wo?

Samstag, 8. November, 18.30 Uhr, Österr. Akademie der Wissenschaften; Wollzeile 27a, 1010 Wien. VORTRAGSSAAL: Aula der Wissenschaften – rechts im Erdgeschoß

(Digital.Leben)