User haben von Love-Virus nichts gelernt
Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts IDC würden mehr als ein Drittel [37 Prozent] von 150 beruflich auf E-Mail angewiesenenen Personen noch immer Nachrichten mit dem Betreff "ILOVEYOU" öffnen.
Dabei vernachlässigt fast die Hälfte aller Personen, die für den Virus-Schutz ihres Unternehmens verantwortlich sind, das Updaten der Virus-Software und lässt sich dafür bis zu einem Monat Zeit.
Der im Vorjahr bekannt geworden E-Mail-Wurm "ILOVEYOU" hat nach Ansicht von Experten möglicherweise wirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe verursacht. Weltweit wurden die E-Mail-Systeme vieler Unternehmen lahm gelegt, Behörden und Parlamente waren zeitweise elektronisch von der Außenwelt abgeschnitten.
Milliardenschäden durch Love-VirusValentins-Grüße
Nur wenige scheinen Outlook mit dem von Microsoft zur Verfügung gestellten Patch gesichert zu haben, der sowohl "ILOVEYOU" als auch wirkungsgleiche Viren mit veränderten Namen unschädlich macht.
Anlässe wie der Valentinstag sind laut IDC besonders günstig für den "ILOVEYOU"-Virus, da Benutzer mit unüblichen E-Mails rechnen oder diese herbeisehnen würden.
Unabhängig vom Tag des Jahres öffnen die Befragten bevorzugt E-Mails mit folgenden Inhalten im Betreff: 54 Prozent "Great Joke" [großartiger Witz], 50 Prozent "Look at this" [Schau dir das an], 46 Prozent "Message" [Nachricht], 40 Prozent "No title" [Kein Betreff] und 39 Prozent "special offer" [Sonderangebot].
Der als Schöpfer des "ILOVEYOU"-Virus verdächtigte Onel de Guzman soll nach dem Willen eines Abgeordneten eine Stelle im staatlichen Computerzentrum der Philippinen bekommen.
"ILOVEYOU"-Schöpfer soll Regierungsjob bekommen
