Smarter Tennisschläger mit Chipsteuerung
Auf der Sportmesse "Ispo" hat Head im letzten Jahr die ersten "intelligenten" Tennisschläger vorgestellt, die mit Hilfe von High-Tech-Materialien und Prozessoren Schläge automatisch optimieren sollen.
Trotz der Elektronik sollen die High-Tech-Schläger den internationalen Turnierregeln entsprechen.
Nachdem die Östereicherin Barbara Schett den intelligenten Schläger schon bei den Australien Open getestet hat, dürften die aufgerüsteten Sportgeräte jetzt eine weitere Verbreitung im Profitennis finden.
HeadSweet Spot
Die High-Tech-Generation von Tennisschlägern besteht aus so genanntem piezoelektrischem Material, das bisher in der Flugzeug- und Satellitentechnik verwendet wurde.
Das Material setzt einen Teil der Aufprallenergie des Balles in elektrische Energie um. Der elektrische Impuls versteift den Schläger dann Chip-gesteuert innerhalb einer Millisekunde.
Dadurch werden Schwingungen des Schlägers reduziert und gleichzeitig die gesamte Schlägerfläche zum potenziellen "Sweet Spot", dem eigentlich begrenzten Bereich, der die optimale Beschleunigung des Balls garantiert.
