07.03.2001

DELAY

Bildquelle: FuZo

Handymangel verzögert GPRS-Nutzung

Beim weltgrößten Mobilfunknetzbetreiber Vodafone, der in Österreich mit dem Festnetz-, Mobilfunk- und Internt-Betreiber tele.ring tätig ist, verzögert sich in einigen Ländern die Markteinführung des schnelleren Datenübertragungsstandards GPRS [General Packet Radio Service] wegen fehlender Mobilfunkgeräte.

Das Netzwerk sei fertig gestellt, man benötige aber noch die GPRS-tauglichen Mobiltelefone von den Herstellern, ergänzte eine Sprecherin.

GPRS-taugliche Geräte werden in großen Stückzahlen erst im weiteren Jahresverlauf auf dem Markt erhältlich sein. Bisher stehen nur kleine Stückzahlen zur Verfügung.

tele.ring startet mit GPRS

"Nicht die Großen werden die Kleinen verdrängen, sondern die Schnellen die Langsamen." Mit diesen euphorischen Worten kündigte Hartmut Kremling, Vorsitzender der Geschäftsführung des alternativen Telekombetreibers tele.ring, Mitte Jänner vor Journalisten in Wien den Start der mobilen Handytechnologie GPRS [General Packet Radio Service] an.

GPRS ermöglicht im Vergleich zum GSM-Mobilfunk eine deutlich höhere Übertragungsgeschwindigkeit, die theoretisch bis zu 15 Mal höher liegt.

In der gegenwärtigen Startphase der GPRS-Übertragungstechnik werden zumeist zwei bis vier Mal höhere Übertragungsgeschwindigkeiten als beim GSM-Mobilfunk erreicht.

Vorstufe zu UMTS

GPRS gilt als Vorstufe des neuen Mobilfunkstandards UMTS [Universal Mobile Telecommunication Standard], der eine weitere Erhöhung der Datenübertragungsgeschwindigkeiten verspricht.