Virtueller Seuchenausbruch mit "BSE-Bomber"
Computer-Nutzer können ab Anfang April im Spiel "BSE-Bomber" der Münchner Firma KOCH Media virtuell Rinder mit BSE-Symptomen erkennen und aussortieren.
Die Tiere sollen aber nicht verbrannt, sondern geheilt werden. Ziel des Spiels ist es, die Seuche in Europa auszurotten.
Zittern und unnatürliches Muhen
Das Computerspiel beginnt in England oder auf den Weiden Bayerns.
Dort müssen BSE-infizierte Kühe, die durch Zittern, unnatürliches
Muhen und seltsame Sprünge auf sich aufmerksam machen, zunächst vom
Hubschrauber aus fotografiert werden.
Ab April: BSE-BomberExtrapunkte für Bombenabwurf
Anschließend sollen alle kranken Tiere mit Lasso oder Netz auf der Weide eingefangen und per Transportnetz oder Käfig auf eine Art Isolierstation gebracht werden. Wird ein "virtuelles Serum" entdeckt, darf es mit dem Hubschrauber auf die Kuhherden gesprüht werden.
Extrapunkte gewinnt der Spieler, indem er überall aufgestellte Tiermehltröge mit Bomben bewirft und vernichtet. Dem Sieger verkündet eine Schlagzeile: "Europa ist BSE-frei."
Simulation von Maul- und Klauenseuche geplant
Rainer Lenzing von KOCH Media sieht den "BSE-Bomber" als
"rabenschwarze Realsatire". KOCH Media plant bereits ein
Erweiterungs-Pack für das Spiel: die Simulation von Maul- und
Klauenseuche.
KOCH Media Verlag
