AT&S festigt Weltmarktposition
Der Leiterplattenhersteller AT&S hofft nach einer zu beobachtenden Sättigung des Handymarktes in Ländern mit hoher Handy-Dichte auf neue Produkte der Handy-Technologien GPRS und UMTS.
"Diese können neuen Schwung in den Markt bringen", betont AT&S-Finanzvorstand Harald Sommerer. Die Handys der neuen Technologien, die ab Spätsommer bzw. Herbst 2001 auf den Markt kommen, würden die "Nagelprobe" sein, so Sommerer.
Expansives Wachstum in China und Südamerika
Expansiv sei das Wachstum dagegen in Regionen mit noch niedriger Handy-Dichte wie China und Südamerika. In China, wo AT&S derzeit mit Anlaufkosten von 7,2 Millionen Euro [99,1 Mio. ATS] in Shanghai ein neues Leiterplattenwerk errichtet, das 2002 in Betrieb gehen soll, kommen pro Jahr 2,6 Millionen neue Handynutzer dazu, sagte Sommerer. Ab 2003 soll das neue Werk bereits positive Ergebnisbeiträge liefern.
"30 Prozent organisches Wachstum"
Die AT&S-Gruppe plant für das soeben erst begonnene Geschäftsjahr 2001/02, organisch [ohne Zukäufe] um mehr als 30 Prozent zu wachsen.
Damit würde sie deutlich über den internationalen Wachstumsprognosen liegen, die für die heurige Telekomindustrie von acht bis zehn Prozent Marktzuwachs sprechen.
0,9 Euro Gewinn pro Aktie
Der Gewinn je Aktie sei mit 0,9 [Vorjahr voraussichtlich 1,30] Euro geplant, die EBIT-Marge mit über zehn Prozent, das Jahresergebnis [net income] werde über 25 Millionen Euro betragen.
Weltweit Nummer drei
Im zweiten Halbjahr 2000 sei AT&S unter den weltgrößten Herstellern von HDI-Leiterplatten von der sechsten auf die dritte Position vorgerückt.
Im Geschäftsjahr 1999/2000 hat AT&S 0,44 Euro je Aktie bzw. 20 Prozent des nominellen Eigenkapitals ausgeschüttet.
Kontinuität bei der Dividende
Zur Dividende kündigte Sommerer Kontinuität an. Im Geschäftsjahr
1999/2000 hat AT&S 0,44 Euro je Aktie bzw. 20 Prozent des nominellen
Eigenkapitals ausgeschüttet. Diese Quote sollte auch heuer möglich
sein, sagte Sommerer.
AT&S mit neuem Rekordergebnis
